Ist L-Threonat das neue "Super Magnesium"?

 

Von Magnesium in Form von unterschiedlichen chemischen Verbindungen haben Sie sicher schon gehört… aber was ist nun genau Magnesium L-Threonat?

 

Magnesium L-Threonat kann vom Körper ganz anders aufgenommen werden als das Magnesium, das z.B. im Drogeriemarkt als Brausetabletten oder Kapseln erhältlich ist, da es als einziges die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Es steht somit direkt im Gehirn den Synapsen zur Verfügung, wo der Mineralstoff besonders wichtig zum Aufbau und Erhalt von synaptischen Verbindungen wichtig ist. Studien belegen die außerordentlich positive Wirkung von Magnesium L-Threonat auf die kognitive Leistung. Vor allem für geistig stark geforderte und ältere Menschen bietet es sich deshalb als Nahrungsergänzung an. Manche Forscher halten es bereits für vielversprechend, um der Entwicklung z.B. einer Alzheimer-Demenz vorzubeugen.

 

Magnesium – ein lebenswichtiger Mineralstoff

 

Chemisch gesehen, gehört der Mineralstoff Magnesium zu den Erdkalimetallen. Der Körper braucht es für zahlreiche biochemische Vorgänge und enzymatischen Reaktionen, die wiederum lebenswichtige Funktionen steuern wie z.B.

 

  • Energiestoffwechsel (Verarbeitung von Fett und Kohlenhydraten)
  • Muskelfunktion (v.a. Muskelentspannung)
  • Nervenfunktionen
  • Gehirnfunktion (durch die Beeinflussung der mikroskopischen synaptischen Gehirnstrukturen)
  • Aufbau von Knochen und Zähnen

 

Umso schlimmer, dass Magnesiummangel eine der häufigsten Mangelerscheinungen der „modernen“ Welt ist! Laut aktuellem medizinischem Wissensstand führt ein Mangel an diesem essenziellen Mineral langfristig zu schwerwiegenden Störungen.  

 

Unter Magnesiummangel leiden vor allem Gehirn und Nervensystem

 

Fehlt dem Körper Magnesium, macht sich das an verschiedenen körperlichen/organischen Symptomen bemerkbar, z.B.:

  • Krämpfe (typisch: nächtliche Wadenkrämpfe)
  • Muskelüberreizung mit Kribbeln und Taubheitsgefühlen
  • ständige Müdigkeit mit Frösteln und Kälteempfindlichkeit
  • Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) und Nieren

 

Diskutiert wird auch eine Beteiligung von langfristigem

Magnesiummangel an Symptomen wie:

  • Störungen des Herz-Kreislaufsystems (z.B. Angina pectoris bzw. „Brustenge“)
  • Diabetes
  • Entzündungen
  • Ischämie
  • Immunschäden
  • Fibrose
  • Störungen des Calciumstoffwechsels

 

Weniger bekannt sind die Auswirkungen von Magnesiummangel

auf unsere kognitiven Fähigkeiten:

  • wachsende Vergesslichkeit und Verwirrtheit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Nervosität
  • Hyperaktivität („Zappeligkeit“)
  • verstärkte Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen

 

 

 

Warum hat Magnesiummangel einen so großen Einfluss auf unser Gehirn?

 

Das liegt daran, dass der Mineralstoff unmittelbar an der Energieversorgung des Gehirns beteiligt ist und auch bei der Gehirndurchblutung eine wichtige Rolle spielt. Ein Mangel an Magnesium kann deshalb zu einer erhöhten Erregbarkeit der Nervenzellen und damit zu einem Anstieg neuronaler Signale führen. Die Folge: Das Nervensystem schliddert von einer Überreaktion in die nächste und verbraucht dabei Unmengen an wertvoller Energie! Auch bei Demenz und Alzheimer beobachtet man oft derartige Symptome.

 

Wieviel Magnesium braucht der Körper?

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt als Referenzwert für den durchschnittlichen täglichen Magnesiumbedarf folgende Werte an:

 

Frauen Männer
ab 25 Jahren 300mg/Tag 350mg/Tag

 

Erhöhter Magnesiumbedarf besteht in körperlich herausfordernden Situationen:

  • Schwangere: >310 mg/Tag
  • Frauen in der Stillzeit: >390 mg
  • Junge Männer im Alter von 15–25 Jahren: ca. 400 mg pro Tag
  • Sportler*innen
  • Schwer arbeitende Menschen, die viel schwitzen

 

Aber auch bei psychischem und emotionalem Stress braucht der Körper mehr Magnesium, weil Stresshormone für eine erhöhte Magnesiummausscheidung über den Urin sorgen:

 

  • Menschen in geistig oder emotional anstrengenden Berufen
  • Schüler*innen/Studierende, die unter akutem Lerndruck stehen
  • Menschen in belastenden psychischen Situationen (Alleinerziehende, Pflegende, bei persönlichem Verlust, Trennung, Mobbing etc.)

 

Manche chronischen Erkrankungen und Suchterkrankungen sowie problematische Lebensgewohnheiten führen ebenfalls zu Magnesiummangel:

 

  • Erkrankungen des Verdauungsapparats (chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Cohn, Gallensäuremangel etc.)
  • Nierenerkrankungen
  • Diabetes
  • Alkohol- und Medikamentenmissbrauch
  • sehr hoher Koffeinkonsum (Kaffee, Schwarz- und Grüntee, koffeinhaltige Soft- und Energydrinks)
  • Missbrauch von Abführmitteln
  • Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie (Magersucht)
  • extreme Diäten
  • genetisch bedingte Malabsorption (Verwertungsstörung), z.B. Zöliakie/Glutenunverträglichkeit

 

Weiterhin kann die regelmäßige Einnahme mancher Medikamente einen massiven Magnesiummangel hervorrufen:

 

  • Antibiotika
  • Blutdrucksenker
  • Entwässerungsmittel (Diuretika) 

 

Sonderfall Magnesiummangel im Alter

 

Besonders ältere Menschen haben häufig einen massiven Magnesimmangel, ohne es zu wissen. Dies liegt meist an einer einseitigen Ernährung plus sogenannter Polymedikation – das heißt die regelmäßige Einnahme mehrerer Medikamente gegen altersbedingte Beschwerden. So bekommen etwa ältere Menschen bei Herzproblemen oder Bluthochdruck oft Medikamente zur Entwässerung (Diuretika) verschrieben. Durch die erhöhte Urinmenge verlässt auch viel Magnesium den Organismus. Zusätzlich kann die Magnesiumaufnahme über die Ernährung unzureichend sein. Wenn dann noch der Magnesiumstoffwechsel auf Sparflamme schaltet, ist ein Mangel vorprogrammiert.

 

Da Magnesium jedoch nicht nur zur Leistungsfähigkeit des Gehirns beiträgt, sondern auch vor altersbedingten Abbauprozessen schützen kann, ist eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff gerade für Seniorinnen und Senioren besonders wichtig!

 

Eine der hauptsächlichen Veränderungen des alternden Körpers ist die Zunahme der sogenannten Freien Radikale. Freie Radikale sind nicht etwa eine politische Partei, sondern hochreaktive, sehr aggressive Stoffwechsel-Zwischenprodukte mit Sauerstoffanteil. Sie attackieren vor allem die ungesättigten Lipide (Fettbestandteile) der Zellmembran sowie Aminosäuren und die Nukleotide der DNA. Magnesium hilft dem Körper, sich gegen Angriffe wie diese zu wehren und bereits entstandene Zellschäden im Gehirn zu reparieren. Niedrige Magnesiumwerte können deshalb mit kognitiven Beeinträchtigungen (MCI – mild cognitive impairment) bis hin zu Demenzerkrankungen wie Alzheimer einhergehen. Es wird diskutiert, ob diese Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit durch die regelmäßige Einnahme von hochwertigem Magnesium zumindest verlangsamt werden können.  

 

Wie kommt der Körper zu ausreichend Magnesium?

 

Wie viel Magnesium man aus der Nahrung aufnimmt (resorbiert), ist abhängig vom Versorgungszustand des Körpers sowie von der angebotenen Menge. Weitere Faktoren sind u.a. die Zusammensetzung des jeweiligen Lebensmittels (Menge an Ballaststoffen, Phytinsäure, freien Fettsäuren), die Passagezeit der Nahrung sowie die Löslichkeit des Magnesiumsalzes. Nur etwa 30–50% des über die Nahrung zugeführten Magnesiums können vom Körper tatsächlich aufgenommen und verwertet werden. Das bedeutet, 50–70% scheiden wir ungenutzt wieder aus! Im Umkehrschluss müsste ein gesunder Mensch seine Tagesmenge an magnesiumhaltigen Lebensmitteln eigentlich deutlich erhöhen, um auf die benötigten 100% Magnesium zu kommen. Täten wir das, wären wir allerdings alle übergewichtig.

 

Als besondere Herausforderung gilt es, relevante Magnesiummengen tatsächlich ins Gehirn zu transportieren, weil das Mineral nicht in der Lage ist, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen. Anders verhält es sich mit der Sonderform Magnesium L-Threonat (MgT). Diese vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelte Magnesiumverbindung vermag zuverlässig ins Gehirn zu gelangen und erreicht dort ohne Umwege die Gehirnzellen. Die Art und Weise, wie es bei oraler Einnahme die Magnesiumwerte im Gehirn steigert, macht MgT zu etwas ganz Besonderem.

 

Welche Lebensmittel enthalten viel Magnesium?

 

Magnesium steckt überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln. Ganz vorne rangieren dabei Bohnen und Erbsen, anderes grünes Gemüse (z.B. Brokkoli) sowie Bananen. Weitere gute Magnesiumspender sind Vollkornprodukte aus Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen, Hafer und Buchweizen sowie Nüsse. Als „magnesiumreich“ gekennzeichnetes Mineralwasser liefert mindestens 100 mg Magnesium pro Liter. Tierische Lebensmittel wie Milchprodukte und Fleisch enthalten zwar auch Magnesium, jedoch nur in geringen Mengen. Mit 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse täglich, reichlich Vollkornprodukten und einer kleinen Handvoll Nüsse oder Sonnenblumenkerne über den Tag verteilt würde man in Sachen Megnesium gar nicht so schlecht dastehen. Doch wer schafft es schon, sich in dieser hektischen, wenig achtsamen Zeit so konsequent um eine ausgewogene Ernährung zu kümmern?

 

Tatsächlich könnte die Versorgung mit Magnesium in Westeuropa laut Ernährungsstudien besser sein. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegen etwa 40 Prozent weit unter den Empfehlungen. Das Fatale daran: Es handelt sich hierbei um einen latenten, symptomlosen Mangel, der sich erst spät bemerkbar macht – dafür dann aber umso extremer, z.B. mit kognitiven Störungen. Es gilt daher, Mangelerscheinungen rechtzeitig vorzubeugen und explizit auf eine dauerhaft hohe Zufuhr an Magnesium zu achten.

 

Magnesium als Nahrungsergänzung

 

Allgemein ist eine Nahrungsergänzung mit Magnesium sinnvoll, denn in Deutschland sind mindestens ein Viertel der Männer und ein Drittel der Frauen unterversorgt. Experten gehen davon aus, dass die „Dunkelziffer“ sogar höher ist. Wer diesen Mangel ausgleichen oder ihm vorbeugen möchte, kann – und sollte – seine Nahrung durch Magnesiumpräparate ergänzen.

 

Anders sieht die Situation bei bereits bestehendem Magnesiummangel aus. Da Magnesium vom Körper nur in geringen Mengen verwertet werden kann (s.o.), wird nicht genügend davon resorbiert, um bereits leere Speicher zu füllen. In diesem Fall kann allein die Substitution durch ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel schnelle Abhilfe schaffen.

 

Leider sind verlässliche Studien zur Bioverfügbarkeit verschiedener Magnesiumsalze rar. Insgesamt scheint sich die Wissenschaft aber darüber einig zu sein, dass anorganische Mg-Verbindungen wie Magnesiumcarbonat, Magnesiumoxid und Magnesiumsulfat (mit Ausnahme von Magnesiumchlorid) viel schlechter bioverfügbar sind als organische Verbindungen. Zu diesen – deutlich besser verwertbaren – Verbindungen gehören Magnesiumcitrat, Magnesiumaspartat, Magnesiumaspartat-Hydrochlorid, Magnesiumgluconat und bestimmte Aminosäurenkomplexe. Die gut resorbierbaren Magnesiumverbindungen sind als Supplemente den anderen vorzuziehen.

 

Im Allgemeinen werden zur Nahrungsergänzung zwischen 300 und 600 mg Magnesium täglich empfohlen – abhängig vom persönlichen Bedarf. Dieser individuelle Bedarf kann anhand der aktuellen Lebenssituation, möglicher Beschwerden und des Magnesiumgehalts der Nahrung ermittelt werden. Ganzheitliche Gesundheits- und Ernährungsberater oder ganzheitliche Ärzt*innen können dabei behilflich sein.

 

Magnesium - Nebenwirkungen

 

Einfach irgendein Magnesiumpräparat zu kaufen und einzunehmen, kann jedoch im wahrsten Wortsinne in die Hose gehen. Denn manche Nahrungsergänzungsmittel enthalten viel zu viel Magnesium! Solche „Überdosen“ führen bei empfindlichen Menschen zu Durchfällen und Magen-Darm-Beschwerden. Gegen normal festen, jedoch im Vergleich zu vorher gesteigerten Stuhl ist nichts einzuwenden – im Gegenteil ist Magnesium ein recht gutes Mittel bei leichter Verstopfung. Doch wenn echter Durchfall (Diarrhö) auftritt, deutet dies auf ein unpassendes oder zu hoch dosiertes Magnesiumpräparat hin. Man sollte in solch einem Fall das Präparat wechseln oder mit kleineren Dosen starten, die in mehrere Portionen täglich aufgeteilt und langsam erhöht werden, bis man bei der erforderlichen Tagesdosis angelangt ist.

 

Durchfall kann auch dann entstehen, wenn Magnesium zusammen mit fetthaltigen Mahlzeiten genommen wird. Ernährungsmediziner empefheln deshalb, es lieber zu einer fettarmen Mahlzeit einzunehmen.
Liegt bereits länger ein Magnesiummangel in Kombination mit Durchfall vor, kann der Mangel direkt vom Durchfall herrühren: Hier hat der Mangel zu einer Übererregbarkeit des Darms geführt. Im Laufe der Magnesium-Supplementierung sollte sich dann auch der Durchfall bessern. Es versteht sich von selbst, dass man in solchen Fällen auf einProdukt zurückgreifen muss, das nicht abführend wirkt. Geeignet ist dafür z.B. ein sogenanntes chelatiertes Magnesium (Magnesiumglycinat).

 

Experten der Verbraucherzentrale haben im vergangenen Jahr 42 Magnesiumpräparate untersucht. Das Ergebnis: 17 Produkte überschritten die empfohlene Tagesdosis von 350 Milligramm für Männer und 300 Milligramm für Frauen. Die meisten enthielten 400 Milligramm pro Portion, manche sogar deutlich mehr. Zudem sollte darauf geachtet werden, Magnesium in mehreren niedrigen Dosen als einmalig in hoher Dosis einzunehmen. Eine Tablette, die die gesamte Dosis auf einmal enthält, ist daher nicht zu empfehlen.

 

Weiterführende Informationen zum Thema Magnesium und Magnesiumverbindungen in Nahrungsergänzungsmitteln finden Sie hier in einem Artikel der Deutschen Apotheker Zeitung.

 

Magnesium & Kalium - ein Dreamteam

 

Der Körper resorbiert geringere Einzeldosen von Magnesium vollständiger als große „Portionen“, die ihn überfordern. Aus diesem Grund sollte man hohe tägliche Magnesiumdosen immer auf zwei oder mehr tägliche Einnahmen verteilen. In jedem Fall ist parallel auch auf eine ausreichende Kaliumzufuhr zu achten, da Kalium die Magnesiumaufnahme fördert. Viel Kalium steckt in grünem Blattgemüse (z. B. Feldsalat, Kresse, Petersilie, Grünkohl etc.), aber auch in Fenchel, Pastinaken und Rettich sowie in Nüssen und Samen (z. B. Kürbiskerne, Mandeln etc.).

 

Magnesium & Milchprodukte - lieber nicht!

 

Nehmen Sie Ihr Magnesium nicht zusammen mit Milchprodukten ein, denn deren hoher Gehalt an Calcium würde die Magnesiumresorpion hemmen. Achtung Falle: Auch der morgendliche Cappuccino, die kleine Schokoladensünde zwischendurch oder ein herzhaftes Käsebrot gehen mit Milch einher!  

 

Magnesiumformen - welches Magnesium wofür?

 

Magnesium ist ein besonders vielseitiger Mineralstoff, der sich gegen eine ganze Reihe von Beschwerden anwenden lässt. Doch Magnesium ist nicht gleich Magnesium!

 

Pures Magnesium ist etwa für den Hausgebrauch gar nicht erhältlich, da der Mineralstoff in seiner Reinform extrem reaktionsfreudig und dadurch hoch explosiv ist. (Sicher haben Sie schon einmal von „Magnesiumbrand“ gehört – ein Feuer, das sogar unter Wasser extrem hell brennt und deshalb z.B. in Form von Magnesiumfackeln für Taucher verwendet wird.)

 

Zur Einnahme als Nahrungsergänzung muss Magnesium deshalb zwingend gebunden sein, etwa an Carbonate, Silikate oder Sulfate. Es gibt verschiedenste Arten von Magnesiumverbindungen, sowohl organischer als auch anorganischer Natur. Bei der Einnahme dieser Verbindungen verspürt man dann nicht nur die Wirkung des Magnesiums allein; genauso kommen auch die Eigenschaften seines jeweiligen „Verbindungspartners“ zum Tragen. Die unterschiedlichen Verbindungen lassen sich sehr gezielt einsetzen und ergeben ein überraschend vielfältiges Wirkungsprofil. Neu entdeckte Verbindungen wie Magnesium L-Threonate vermögen sogar die Gedächtnisleistung zu verbessern.

 

Magnesiumverbindungen und ihre Formen

Magnesiumcitrat

Gilt als die Magnesiumverbindung mit der besten Bioverfügbarkeit. Es ist als Brausetabletten, Tabletten, Pulver und Kapseln erhältlich. Traditionell wird es Magnesiumcitrat vor allem gegen Krämpfe (Wadenkrämpfe, Menstruationskrämpfe) eingesetzt. Bei Sportler*innen ist es zur Vermeidung von Muskelkater beliebt. Schwangere finden durch Magnesiumcitrat doppelte Erleichterung, wenn gegen Ende der Schwangerschaft Wadenkrämpfe plagen und die Verdauung träge wird. Denn Magnesiumcitrat beschleunigt die Darmbewegungen und erleichtert so bei Neigung zu Verstopfung den Stuhlgang. Hierfür sind oft schon kleine Dosierungen von ca. 150 mg pro Tag ausreichend. Interessant ist die Anwendung auch bei Neigung zu Nierensteinen: Manchmal lösen sich kleinere Nierensteine nach längerer Gabe von Magnesiumcitrat einfach auf und bilden sich nicht so schnell wieder neu (Achtung, nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden!).

 

Magnesiumsulfat

Wird ebenso wie Magnesiumcitrat innerlich gegen Verstopfung eingesetzt. Äußerlich kommt es in Form von Magnesium-Badesalz bei Hautproblemen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne zum Einsatz. Hierzu sind große Mengen des Salzes nötig, bis hin zu mehreren kg pro Vollbad.

 

MagnesiumcarbonatMagnesiumhydroxid und Magnesiumoxid

können die Behandlung von Sodbrennen, Kopfschmerzen und Migräne unterstützen.

 

Magnesiummalat

hat sich bei Erschöpfung, CFS und Schmerzen bewährt.

 

Magnesiumorotat oder Magnesiumtaurat

werden bei Herzschwäche und Arteriosklerose empfohlen.

 

Magnesiumglycinat

hat sich bei Ängsten, Stress sowie Schlafstörungen bewährt. Das „Salz der inneren Ruhe“, wie es auch genannt wird, dämmt zudem die Erregungsweiterleitung der Nerven und die Produktion von Stresshormonen. Daher ist es in Zeiten höherer Anspannung eine Art natürliches Beruhigungsmittel.

 

Magnesiumchlorid

wird in Form von sogenanntem Magnesiumöl verwendet. Es ist im engeren Sinne kein Öl, sondern eine etwa 30-prozentige Lösung von Magnesiumchlorid in Wasser, die sich auf der Haut leicht ölig anfühlt. Vor allem bei Muskelschmerzen oder Muskelkater sowie verspannungsbedingten Rückenschmerzen ist Magnesiumöl eine Wohltat. Es wird direkt nach dem Duschen oder Baden großflächig auf den ganzen Körper gesprüht und einmassiert. Hinweis: Es kann ein paar Minuten dauern, bis das Magnesiumöl eingezogen ist! Cremen Sie sich entweder danach gar nicht oder erst etwas später ein. Ein leichtes Prickeln auf der Haut ist vollkommen normal, vergeht innerhalb etwa einer Viertelstunde und legt sich nach mehrmaligen Anwendung durch Gewöhnung ganz. Diese transdermale Aufnahme von Magnesium ist eine hervorragende Alternative zu Magnesiumpulver oder Sprudeltabletten, wenn man auf die orale Einnahme mit Durchfall reagiert.

 

Magnesium L-Threonat 

(MgT) ist die vielleicht interessanteste aktuelle Magnesiumverbindung. Es ist im Gegensatz zu den anderen Magnesiumverbindungen in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Dadurch wirkt es an Ort und Stelle entlastend auf „gestresste“ Gehirn. Verschiedene Studien über Magnesium L-Threonat weisen darauf hin, dass es bei langfristiger Anwendung beginnende und Gedächtnisschwäche ausgleichen kann. Dadurch kann sich die Leistungsfähigkeit von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis verbessern.

 

Fazit: Um eine spezifische Wirkung zu erzielen, sollte man genau darauf achten, welche Magnesiumform man als Nahrungsergänzung zu sich nimmt. Inzwischen gibt es auch eine Reihe von Produkten, die verschiedene Magnesiumarten als Komplex anbieten, wobei sich die verschiedenen Verbindungen in ihrer Wirkung sinnvoll ergänzen.

 

Die Bedeutung von Magnesium im Alter

 

Wie bereits angedeutet, beschleunigt Magnesiummangel den Alterungsprozess bzw. seine unangenehmen Begleiterscheinungen. Dieser äußert sich neben einer verminderten biologischen Resistenz gegen Freie Radikale auch in einer verringerten Energieproduktion. Fehlt dem Körper Magnesium, können die Mitochondrien (das sind die „Kraftwerke der Zelle“) nämlich kaum das für den Energiestoffwechsel unentbehrliche ATP (Adenosintriphosphat) produzieren. Betroffene fühlen sich schwach, lustlos und krank, was die Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Zudem leidet die geistige Leistungsfähigkeit; Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit können sich einstellen. Nicht selten gleiten ältere Menschen mit ausgeprägtem Magnesiummangel langsam in eine Altersdepression ab.

Neue Erkenntnisse:
Lässt Magnesium L-Threonat im Gehirn tatsächlich neue Synapsen wachsen?

 

Synapsen sind Verbindungs- oder Verknüpfungspunkte und -wege im Gehirn. Man könnte sie auch als zerebrale Schalttafeln bezeichnen. Mit zunehmendem Alter (besomders bei Demenz und Alzheimer) sowie unter großem mentalem Stress stagniert die Verknüpfung und Neubildung dieser Schalttafeln oder sie bilden sich sogar zurück – Vergesslichkeit und Verwirrung sind die Folge.

 

Und hier kommt das Verblüffende: Laut einer Studie nahm die Zahl und Stabilität der Synapsen unter dem Einfluss von Magnesium L-Threonat nachweislich zu! Forscher hoffen deshalb, mit ihrer Entdeckung eine neue, nebenwirkungsfreie Möglichkeit zur Prävention und vielleicht Behandlung von Demenzerkrankungen gefunden zu haben. Denkbar ist auch eine gewisse „Umkehr der Hirnalterung“, was einer Revolution der Anti-Ageing-Medizin gleichkäme.

 

Im Jahr 2016 führten chinesische und US-amerikanische Wissenschaftler an zwei unabhängigen Institutionen eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie mit Magnesium L-Threonat bei älteren Erwachsenen mit kognitiven Problemen, Schlafstörungen und Angststörungen durch.


Um an der Studie teilnehmen zu können, mussten die Kandidaten zwischen 50 und 70 Jahre alt sein und selbst gemeldete Beschwerden über Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen und Angstzustände haben.
Die Studie basierte auf der Annahme, dass zwischen den Schlaf- und Angststörungen und dem wahrgenommenen Gedächtnisverlust Zusammenhänge bestehen. Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung sowie Schlaf- und Angststörungen entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Alzheimer-Demenz. In dieser multizentrischen Studie erhielten die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip 12 Wochen lang ein Placebo oder aber Magnesium L-Threonat (MgT). Die Dosis betrug, abhängig vpm Körpergewicht, 1.500 bis 2.000 mg Magnesium L-Threonat pro Tag.

 

Die kognitiven Basistests fanden direkt vor dem Einnahmebeginn des Placebos bzw. des Magnesium L-Threonats statt und wurden nach 6 sowie nach 12 Wochen wiederholt. Getestet wurden die sogenannte exekutive Funktion (kognitive Kontrolle unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen), der „Arbeitsspeicher“ (allgemeine Merkfähigkeit) sowie das Episodengedächtnis (Fähigkeit, flüchtige Ereignisse abzurufen).

 

Ergebnisse der Studie über Magnesium L-Threonat:

 

1. MgT verbessert den Magnesiumstatus des Körpers

Nach 12 Wochen stellten die Forscher in der behandelten Gruppe einen signifikanten Anstieg von roten Blutkörperchen und der Magnesiumausscheidung im Urin fest. Eine erhöhte Urinausscheidung weist darauf hin, dass große Mengen Magnesium absorbiert wurden, während erhöhte Werte der roten Blutkörperchen einen hohen Magnesiumspiegel im Körper anzeigen.

 

2. MgT verbesserte die kognitiven Fähigkeiten
Mithilfe passender Tests (visuelle Aufmerksamkeit und Task Switching) stellten die Forscher eine messbare Steigerung der Leistungsgeschwindigkeit für die Exekutivfunktion und die kognitive Verarbeitung fest. Diese Vorteile traten bei einigen Proband*innen bereits in der sechsten Woche auf. Hier lag bei allen Tests zu allen Zeitpunkten die Magnesium-L-Threonat-Gruppe signifikant vor der Placebo-Gruppe. 

 

3. MgT verringerte Schwankungen der kognitiven Fähigkeiten 
Wenn die kognitiven Funktionen an manchen Tagen schlechter sind als an anderen, ist dies ein Warnsignal. In der vorliegenden Studie zeigten Placebo-Empfänger erhebliche Schwankungen in ihren kognitiven Scores, während sich bei denen in der MgT-Gruppe hauptsächlich positive Veränderungen zeigten.

 

4. MgT kehrte die klinische Masse der Gehirnalterung um! 
Dies ist eine wichtige Erkenntnis – sie wird nachfolgend näher beschrieben.

 

EXKURS: So altert das menschliche Gehirn

 

Das Gehirn altert normalerweise funktionell nicht so schnell wie des Rest des Körpers. Trotzdem kann eine 60-jährigePerson aus verschiedenen Gründen durchaus ein Gehirnalter von 70 haben – d.h. sie funktioniert in dem Fall auf einem „älteren“ Niveau. Diese Varianz der Gehirnalterung basiert auf messbarer Leistung und physiologischen Faktoren.

 

Für die Studie wurden Personen ausgewählt, die bereits leichte kognitive Einschränkungen zeigten. Das durchschnittliche biologisch-chronologische Alter der Probanden betrug 57,8 Jahre, während das durchschnittliche Grundalter für das „funktionelle“ Gehirn auf 68,3 Jahre geschätzt wurde. Mit  anderen Worten: Die Teilnehmenden waren bezüglich ihrer Gehirnleistung knapp 10 Jahre „zu alt“.


Bereits nach 6 Wochen war das durchschnittliche funktionelle Hirnalter der Probanden aus der MgT-Gruppe von 69,6Jahren auf 60,6 Jahre gesunken. Das ist eine Verminderungdes Gehirnalters um 9 Jahre innerhalb weniger Wochen! Doch die Verbesserung ging noch weiter: In Woche 12 lag die „Verjüngung“ der Gehirnleistung bereits bei 9,4 Jahren. Am Ende der Studie waren die kognitiven Fähigkeiten der vormals kognitiv eingeschränkten MgT-Gruppe ihrem Alter entsprechend. Mit anderen Worten: Die Behandlung mit Magnesium L-Threonat kehrte die Alterung des Gehirns soweit um, bis ihre Gehirnleistung fast identisch mit gesunden Gleichaltrigen war.

 

Neben den hier erwähnten Tests am lebenden Menschen führte die Studie weitere Labortests durch. Die Wissenschaftler*innen kultivierten im Labor Zellen aus dem Hippocampus (dem Bereich des Gehirns, in dem Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden) und setzten sie erhöhten Magnesiumkonzentrationen in Form von Magnesium L-Threonat aus. Das Ergebnis: Sowohl die synaptische Dichte – also die für das „Gehirnalter“ aussagekräftige Anzahl der Nervenverknüpfungen – als auch die Plastizität des Gehirns nahmen zu. Offenbar steigert Magnesium L-Threonat die Anzahl der Synapsen in exakt dem Gehirnareal, das für die exekutive Funktion und das kognitive Gedächtnis am wichtigsten sind! (Beispiel: Nur das Zusammenspiel dieser beiden Funktionen stellt sicher, dass wir die Verbindung von roter Ampel und der Notwendigkeit zum Stehenbleiben erkennen … und ausführen.)

 

Weitere Studien zur Wirkung von Magnesium L-Threonat werden sicher zeitnah folgen. Doch bereits aus bisherigen Ergebnissen ergibt sich ein höchst spannendes Einsatzpotenzial für diesen ganz besonderen Mineralstoff.

Quellen:

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